Kurz gefasst
- Bindet dank der Knöllchenbakterien Luftstickstoff — nicht mit Stickstoff düngen.
- Nach der Ernte das Kraut abschneiden, die Wurzeln aber NICHT herausziehen — sie lassen den Stickstoff im Boden.
- Früh säen, ab Ende März; sie verträgt Kühle und leichte Fröste.
- Hohe Sorten benötigen eine Stütze — ein Netz, Reisig oder Schnüre.
- Nicht neben Zwiebelgewächse pflanzen: Knoblauch, Zwiebel und Porree.
Botanische Daten
- Familie
- Fabaceae (Fabaceae)
- Höhe
- 0.4–2 m
- Breite
- 0.2–0.4 m
- Wuchsform
- Kriechend
- Wuchsgeschwindigkeit
- Schnell
- Standort
- Sonne, Halbschatten
- Boden
- Humos, Lehmig, Sandig
- pH-Wert
- pH 6–7.5
- Feuchtigkeit
- Mäßig
- Blütezeit
- Mai–Juli
- Winterhärte
- —
- Vermehrung
- Aus Samen
Merkmale
Eine krautige Pflanze mit innen hohlen, zarten Stängeln, die sich mithilfe von Ranken emporklettert, welche aus umgebildeten Endblättchen entstanden sind. Die Blätter sind paarig gefiedert, blaugrün, am Grund mit großen Nebenblättern. Die Schmetterlingsblüten sind meist weiß und selbstbestäubend — sie bestäuben sich selbst, noch in der Knospe. Die Frucht ist eine Hülse: bei den Palerbsen mit hartem Pergament im Inneren, die für die Samen ausgepalt wird, bei den Zuckererbsen ohne Pergament und im Ganzen essbar. An den Wurzeln bilden sich kleine, kugelige Knöllchen — in ihnen leben die stickstoffbindenden Bakterien.
Anbau und Pflege
Bewässerung
Am empfindlichsten gegenüber Wassermangel ist sie während der Blüte und des Füllens der Hülsen — Trockenheit in dieser Zeit schlägt sich unmittelbar in einem geringeren Ertrag nieder. An die Wurzel gießen, denn nasse Blätter begünstigen den Mehltau.
Düngung
NICHT mit Stickstoff düngen — die Erbse bindet Luftstickstoff selbst, und eine Stickstoffdüngung hemmt geradezu die Bildung der Wurzelknöllchen und verleitet die Pflanze dazu, übermäßig viele Blätter auf Kosten der Hülsen zu bilden.
Pflanzung
Durchlässiger Boden mit neutraler Reaktion, ohne frischen Mist. Hohen Sorten sofort eine Stütze geben — ein Netz, Reisig oder Schnüre. Erbsen nicht häufiger als alle 4 Jahre nach sich selbst oder nach anderen Hülsenfrüchten anbauen.
Schnitt
Nach dem Ende der Ernte das Kraut dicht über dem Boden abschneiden und kompostieren.
Begleitpflanzen
Gute Nachbarschaft
Groch wzbogaca glebę w azot związany przez bakterie brodawkowe, z czego korzysta marchew rosnąca obok i po nim, a obie rośliny nie konkurują o tę samą warstwę gleby.
Niska sałata dobrze wykorzystuje półcień rzucany przez rządek grochu i jego wcześnie zwolnione stanowisko.
Szybko dojrzewa i zdąży zejść z zagonu, zanim groch rozrośnie się na całą przestrzeń — klasyczna uprawa współrzędna.
Ogórek jest wymagający pokarmowo i korzysta z azotu pozostawionego przez groch w glebie.
Tradycyjny następca grochu w płodozmianie — bardzo żarłoczny, dobrze wykorzystuje wzbogaconą azotem glebę.
Schlechte Nachbarschaft
Rośliny cebulowe wydzielają związki siarkowe, które hamują bakterie brodawkowe Rhizobium na korzeniach grochu, a tym samym jego zdolność wiązania azotu.
Klasyczna zła para: cebulowe i bobowate wzajemnie się hamują, groch rośnie w ich sąsiedztwie wyraźnie słabiej.
Kolejna roślina cebulowa — sąsiedztwo z grochem tradycyjnie uznaje się za niekorzystne dla obu upraw.
Należy do rodzaju Allium, dzieli z pozostałymi cebulowymi niekorzystny wpływ na rozwój grochu.
Die Belegstufe zeigt an, ob der Zusammenhang durch Studien, Beobachtung oder gärtnerische Tradition gestützt ist.
Giftigkeit
| Für wen | Stufe | Hinweise |
|---|---|---|
| Menschen | Keine | Die Samen und die jungen Hülsen der Zuckersorten sind vollständig essbar. Rohe Samen der Futtersorten sind mitunter schwer verdaulich. |
| Hunde | Keine | — |
| Katzen | Keine | — |
Geschichte und Herkunft
Die Erbse ist eine der ersten Pflanzen, die der Mensch domestizierte — ihre Samen wurden an Fundstätten des Fruchtbaren Halbmonds aus der Zeit vor etwa 10 000 Jahren gefunden, neben Weizen und Gerste. Jahrhundertelang aß man sie vor allem als trockene Samen, die Grundlage einer billigen und sättigenden bäuerlichen Küche. Grüne Erbsen, unreif als Gemüse geerntet, sind eine vergleichsweise späte Idee, die sich in Europa erst im 17. Jahrhundert verbreitete, ausgehend vom französischen Hof, wo sie zu einer modischen Delikatesse wurde.
Verwendung
Ein Beetgemüse für jeden Garten, wertvoll auch als Element der Fruchtfolge: vor gefräßigen Gemüsearten (Kohlgewächse, Kartoffeln, Gurken) angebaut, hinterlässt sie ihnen einen mit Stickstoff angereicherten Boden. Zuckererbsen werden für die jungen, im Ganzen gegessenen Hülsen geerntet, Palerbsen für grüne Erbsen zum Kochen, Einfrieren und Einmachen, und die bis zur vollen Reife stehen gelassenen Samen werden für Suppen getrocknet.
Wissenswertes
- An der Erbse führte Gregor Mendel in den 1860er Jahren seine Versuche zur Vererbung von Merkmalen durch. Durch die Kreuzung von Sorten, die sich in der Blütenfarbe oder der Samenform unterschieden, entdeckte er die Vererbungsgesetze und begründete die Genetik — die Erbse ist also die Pflanze, mit der dieser ganze Wissenschaftszweig begann.
- Die Erbse bezieht Stickstoff nicht ausschließlich aus dem Boden: In den Knöllchen an ihren Wurzeln leben Rhizobium-Bakterien, die Stickstoff direkt aus der Luft binden und ihn der Pflanze im Austausch gegen Zucker überlassen. Deshalb ist der Boden nach der Erbse fruchtbarer als vor dem Anbau.
- Mendel wählte die Erbse nicht zufällig — sie blüht selbstbestäubend und bestäubt sich noch in der geschlossenen Knospe, der Forscher hatte also die volle Kontrolle darüber, welche Pflanze mit welcher gekreuzt wurde.
Häufige Fragen
Muss man Erbsen mit Stickstoff düngen?
Nein — und man sollte es besser lassen. Die Erbse lebt in Symbiose mit Rhizobium-Bakterien, die in den Knöllchen an ihren Wurzeln Stickstoff direkt aus der Luft binden. Eine Stickstoffdüngung hält die Pflanze davon ab, Knöllchen zu bilden (wenn der Stickstoff schon auf dem Tablett serviert wird), und verleitet sie dazu, üppiges Kraut auf Kosten der Hülsen zu bilden. Kompost sowie ein Phosphor-Kalium-Dünger vor der Aussaat genügen.
Was macht man mit den Erbsen nach der Ernte?
Das Kraut dicht über dem Boden abschneiden und kompostieren, die Wurzeln aber nicht herausziehen. Gerade in den Wurzelknöllchen ist der gebundene Stickstoff gespeichert — die im Boden belassenen Wurzeln zersetzen sich und versorgen die nächste Kultur. Zieht man sie samt Ballen heraus, trägt man diesen Stickstoff schlicht aus dem Beet.
Warum sollte man Erbsen nicht neben Zwiebeln und Knoblauch pflanzen?
Zwiebelgewächse sondern antibakteriell wirkende Schwefelverbindungen ab, die den Knöllchenbakterien an den Erbsenwurzeln schaden und damit genau den Mechanismus treffen, dank dessen die Erbse ihren Stickstoff bezieht. In der Praxis beobachten Gärtner seit Generationen, dass Erbsen und Bohnen in der Nachbarschaft von Zwiebelgewächsen deutlich schlechter wachsen.
Quellen
- Plants of the World Online (POWO)Datenbank (GBIF, POWO…)
- RHS — PeasInstitution / Botanischer Garten
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