Kurz gefasst
- Sehr trockenheitsverträglich – braucht volle Sonne und durchlässigen Boden.
- Verträgt keine Staunässe; auf nährstoffreichem Boden verliert er sein Aroma.
- Immergrün – die Zweige können das ganze Jahr über geerntet werden.
- Stark bienenfreundlich, zieht Bienen an.
- Hervorragend für Steingärten und als niedriger Bodendecker.
Botanische Daten
- Familie
- Lamiaceae (Lamiaceae)
- Höhe
- 0.1–0.3 m
- Breite
- 0.2–0.4 m
- Wuchsform
- Kriechend
- Wuchsgeschwindigkeit
- Langsam
- Standort
- Sonne
- Boden
- Sandig, Kalkhaltig
- pH-Wert
- pH 6–8
- Feuchtigkeit
- Trocken
- Blütezeit
- Mai–Juli
- Winterhärte
- USDA 5a–9b
- Vermehrung
- Aus Stecklingen, Durch Teilung
Merkmale
Niedrige, kriechende oder kissenförmige Halbstrauchpflanze mit kleinen, schmalen, stark aromatischen Blättern und zahlreichen, kleinen, rosa-violetten Blüten, die sich an den Triebspitzen zusammenballen.
Anbau und Pflege
Bewässerung
Sehr trockenheitsverträglich; verträgt keine Staunässe. Erst gießen, wenn das Substrat vollständig abgetrocknet ist – zu viel Wasser führt zu Fäulnis.
Düngung
Anspruchslos – auf nährstoffreichem Boden verliert er sein Aroma; am besten an einem mageren, trockenen Standort.
Pflanzung
Durchlässiger, magerer, eher basischer Boden in voller Sonne; ideal für Steingärten und Mauerritzen.
Schnitt
Nach der Blüte leicht zurückschneiden für einen kompakten Wuchs; die Zweige laufend ernten.
Begleitpflanzen
Gute Nachbarschaft
Mediterrane Kräuter mit identischen Ansprüchen – Sonne, trockener, durchlässiger Boden; eine klassische Kombination im Kräutergarten.
Das gleiche Pflegeprofil – Trockenheit und volle Sonne; ein natürlicher Begleiter im Kräutergarten.
Schlechte Nachbarschaft
Thymian fault bei der ständigen Feuchtigkeit, die feuchtigkeitsliebende Pflanzen benötigen.
Die Belegstufe zeigt an, ob der Zusammenhang durch Studien, Beobachtung oder gärtnerische Tradition gestützt ist.
Giftigkeit
| Für wen | Stufe | Hinweise |
|---|---|---|
| Menschen | Keine | — |
| Hunde | Keine | — |
| Katzen | Keine | — |
Geschichte und Herkunft
Thymian wurde bereits in der Antike geschätzt – die Ägypter verwendeten ihn zur Einbalsamierung, die Griechen als Symbol des Mutes, und die Römer verbreiteten ihn als Gewürz in ganz Europa.
Verwendung
Für Kräuter- und Steingärten, trockene Mauerkronen und Ritzen, als niedrige Bodendeckerpflanze sowie für Kübel. Die Blätter werden als Gewürz und für Aufgüsse verwendet.
Wissenswertes
- Thymol, das ätherische Öl des Thymians, wirkt stark antibakteriell und ist Bestandteil vieler Mundspülungen.
- Thymianhonig, besonders der griechische, ist wegen seines intensiven Aromas hoch geschätzt.
Häufige Fragen
Warum fault oder vertrocknet mein Thymian?
Die häufigste Ursache sind Staunässe und zu schwerer, feuchter Boden. Thymian ist eine mediterrane Pflanze – er braucht volle Sonne, durchlässigen Boden und sollte erst gegossen werden, wenn die Erde abgetrocknet ist.
Übersteht Thymian den Winter im Freiland?
In den meisten Teilen Polens ja, besonders auf durchlässigem Boden und an geschütztem Standort. Feuchter, schwerer Boden im Winter ist gefährlicher als der Frost selbst – er verursacht das Absterben der Pflanzen.
Wie erntet man Thymian, um das Aroma zu erhalten?
Am besten kurz vor der Blüte, an einem sonnigen Morgen, wenn die Ölkonzentration am höchsten ist. Die oberen Triebteile abschneiden, ohne in den verholzten Grund zu schneiden.
Quellen
- Plants of the World Online (POWO)Datenbank (GBIF, POWO…)
- RHS — ThymeInstitution / Botanischer Garten
Meine Notiz
Private Notiz zu dieser Pflanze — in deinem Browser gespeichert.