Kurz gefasst
- Außerordentlich robust — verträgt Vernachlässigung, Schatten und Trockenheit.
- Der häufigste Fehler ist Überwässerung — sehr sparsam gießen.
- Wächst bei nahezu jeder Lichtintensität, von voller Sonne bis Schatten.
- Reinigt die Luft, wurde in NASA-Studien untersucht.
- Bei Verzehr giftig für Hunde und Katzen.
Botanische Daten
- Familie
- Asparagaceae (Asparagaceae)
- Höhe
- 0.3–1.2 m
- Breite
- 0.15–0.4 m
- Wuchsform
- Aufrecht
- Wuchsgeschwindigkeit
- Langsam
- Standort
- Sonne, Halbschatten, Schatten
- Boden
- Sandig, Humos
- pH-Wert
- pH 5.5–7.5
- Feuchtigkeit
- Trocken
- Blütezeit
- —
- Winterhärte
- USDA 10a–11b
- Vermehrung
- Durch Teilung, Aus Stecklingen
Merkmale
Eine Sukkulente mit steifen, aufrechten, schwertförmigen Blättern, die aus einem unterirdischen Rhizom wachsen, oft mit gelben Rändern und einer helleren, quer verlaufenden Marmorierung. Wächst langsam und bildet dichte Horste.
Anbau und Pflege
Bewässerung
Die fleischigen Blätter speichern Wasser — die häufigste Todesursache ist Überwässerung. Erst gießen, wenn das Substrat vollständig ausgetrocknet ist.
Düngung
Sehr genügsam — zu viel Dünger schadet mehr als zu wenig.
Pflanzung
Durchlässiges Kakteen-/Sukkulentensubstrat; unbedingt ein Topf mit Abzugsloch.
Schnitt
Beschädigte Blätter direkt an der Basis entfernen.
Begleitpflanzen
Gute Nachbarschaft
Identische Ansprüche — sehr seltenes Gießen, Schattentoleranz; ideal zusammen für vergessliche Pflanzenfreunde.
Schlechte Nachbarschaft
Benötigen ständige Feuchtigkeit, die beim Bogenhanf zu Wurzelfäule führt.
Die Belegstufe zeigt an, ob der Zusammenhang durch Studien, Beobachtung oder gärtnerische Tradition gestützt ist.
Krankheiten und Schädlinge
Insekten, die von einem weißen, wattigen Wachsbelag bedeckt sind und sich in den Blattachseln, am Triebansatz und auf der Blattunterseite ansammeln. Sie sehen aus wie Wattebäusche. Sie saugen Pflanzensaft, schwächen die Pflanze und scheiden klebrigen Honigtau aus, auf dem sich der schwarze Rußtaupilz entwickelt. Ein häufiger Schädling an Zimmerpflanzen und Sukkulenten.
SpinnmilbenWinzige (0,3–0,5 mm) Spinnentiere, mit bloßem Auge kaum zu erkennen, die an der Blattunterseite saugen. Symptome: feine helle Sprenkel (Einstichstellen), mit der Zeit werden die Blätter grau, vergilben und vertrocknen. Bei starkem Befall zeigt sich ein feines Gespinst. Warme, trockene Luft fördert die Entwicklung — ein häufiges Problem bei Zimmerpflanzen im Winter in der Nähe von Heizkörpern.
Giftigkeit
| Für wen | Stufe | Hinweise |
|---|---|---|
| Menschen | Leicht | Enthält Saponine, die bei Verzehr den Magen-Darm-Trakt reizen. |
| Hunde | Mäßig | — |
| Katzen | Mäßig | — |
Geschichte und Herkunft
Die Pflanze ist seit Jahrzehnten weltweit in Haushalten und Büros verbreitet — wegen ihrer außergewöhnlichen Widerstandsfähigkeit. Sie erhielt im Englischen den Beinamen „snake plant" wegen Form und Steifheit der Blätter.
Verwendung
Für Wohn- und Büroräume mit beliebiger Beleuchtung, auch fürs Schlafzimmer wegen der nächtlichen Sauerstoffabgabe. Ideal für Anfänger oder Menschen, die häufig verreisen.
Wissenswertes
- Der Bogenhanf gehört zu den wenigen Zimmerpflanzen mit nächtlichem Gasaustausch (CAM-Stoffwechsel) und gibt nachts Sauerstoff ab.
- Im Jahr 2017 ordneten Botaniker die Art aufgrund genetischer Untersuchungen von der Gattung Sansevieria in die Gattung Dracaena um.
Häufige Fragen
Warum werden die Blätter des Bogenhanfs weich und kippen um?
Das ist ein klassisches Symptom von Überwässerung und Wurzelfäule. Gießen Sie seltener, prüfen Sie die Drainage und topfen Sie die Pflanze bei Bedarf in ein frisches, trockenes Substrat um, wobei Sie faule Wurzeln entfernen.
Wie oft sollte man den Bogenhanf gießen?
Sehr selten — etwa alle 2 Wochen im Sommer und einmal im Monat im Winter, immer erst nach vollständigem Austrocknen des Substrats. Er ist eine der wenigen Pflanzen, die man leichter durch zu viel als durch zu wenig Wasser tötet.
Wächst der Bogenhanf in einem dunklen Zimmer?
Ja, er verträgt Schatten, wächst an einem hellen Standort aber schneller und behält eine intensivere Färbung. Er ist eine der lichttolerantesten Pflanzen überhaupt.
Quellen
- Plants of the World Online (POWO)Datenbank (GBIF, POWO…)
- RHS — Dracaena trifasciataInstitution / Botanischer Garten
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