Kurz gefasst
- Standort: Sonne oder Halbschatten, durchlässiger, leicht saurer Boden.
- Flach pflanzen — der Wurzelhals über der Bodenoberfläche, um Kronenfäule zu vermeiden.
- An der Basis gießen, Blätter und Blattrosettenmitte nicht benetzen.
- Überwintert in Polen nicht im Freiland — wird als Topf- oder Saisonpflanze kultiviert.
- Blüht bei regelmäßiger Düngung reichlich von Juni bis Oktober.
Botanische Daten
- Familie
- Asteraceae (Asteraceae)
- Höhe
- 0.2–0.4 m
- Breite
- 0.25–0.4 m
- Wuchsform
- Horstbildend
- Wuchsgeschwindigkeit
- Mäßig
- Standort
- Sonne, Halbschatten
- Boden
- Humos, Sandig
- pH-Wert
- pH 5.5–6.5
- Feuchtigkeit
- Mäßig
- Blütezeit
- Juni–Oktober
- Winterhärte
- USDA 9a–11a
- Vermehrung
- Durch Teilung, Aus Samen
Merkmale
Aus einer bodenständigen Rosette gefiederter, rauer Blätter wachsen blattlose Stiele mit jeweils einem einzigen, großen Blütenstand, der aus zungenförmigen Randblüten besteht, die kleine röhrenförmige Blüten in der Mitte umgeben.
Anbau und Pflege
Bewässerung
An der Basis gießen, die Mitte der Rosette (den Wurzelhals) dabei aussparen — Wasseransammlung begünstigt Kronenfäule.
Düngung
Verdünnter Flüssigdünger, dem Gießwasser beigegeben; im Winter Pause einlegen.
Pflanzung
Flach pflanzen — der Wurzelhals sollte leicht über der Bodenoberfläche liegen, niemals darunter.
Schnitt
Verblühte Blütenstände an der Basis des Stiels entfernen, um weitere Knospen anzuregen.
Begleitpflanzen
Gute Nachbarschaft
Ähnliche Lichtansprüche und ein vergleichbarer Gießrhythmus in Terrassenkübeln.
Beide Arten mögen Sonne und durchlässiges Substrat und passen farblich gut zusammen.
Die filigrane Struktur der Gräser kontrastiert mit den großen Blütenständen der Gerbera, ohne mit der Rosette um Wasser zu konkurrieren.
Schlechte Nachbarschaft
Ständige Feuchtigkeit auf Blättern und Rosette der Gerbera begünstigt Fäulnis und Pilzkrankheiten.
Die Belegstufe zeigt an, ob der Zusammenhang durch Studien, Beobachtung oder gärtnerische Tradition gestützt ist.
Giftigkeit
| Für wen | Stufe | Hinweise |
|---|---|---|
| Menschen | Keine | — |
| Hunde | Keine | — |
| Katzen | Keine | — |
Geschichte und Herkunft
1884 in der Umgebung der südafrikanischen Stadt Barberton vom schottischen Botaniker Robert Jameson entdeckt, nach dem der Artname jamesonii benannt ist. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird sie in Europa intensiv als Schnitt- und Topfblume gezüchtet.
Verwendung
Hervorragend für Kübel auf Terrasse und Balkon, als Topfpflanze in einem hellen Innenraum sowie als Schnittblume für Sträuße. In wärmeren Regionen wird sie mitunter für den Sommer direkt ins Freiland gepflanzt.
Wissenswertes
- Die Gerbera gehört zu den weltweit meistverkauften Schnittblumen, geschätzt für ihre Farbenvielfalt.
- In einer NASA-Studie zur Luftreinigung gehörte die Gerbera zu den Pflanzen, die flüchtige organische Verbindungen wirksam entfernen.
Häufige Fragen
Warum werden die Blätter der Gerbera gelb und welk?
Meist ist das die Folge von Übergießen oder stehendem Wasser am Wurzelhals. Prüfen Sie die Drainage und gießen Sie ausschließlich an der Basis, wobei das Substrat zwischen den Gießvorgängen leicht antrocknen sollte.
Übersteht die Gerbera den Winter auf dem Balkon?
Nicht im polnischen Klima — die Gerbera ist nicht frosthart. Für den Winter sollte sie in einen hellen, kühlen Raum (8–12 °C) gebracht oder als einjährige Pflanze kultiviert werden.
Wie bringt man die Gerbera dazu, länger zu blühen?
Entfernen Sie regelmäßig verblühte Blütenstände, düngen Sie alle zwei Wochen mit einem kaliumbetonten Dünger und sorgen Sie für mindestens einige Stunden direktes Sonnenlicht täglich.
Quellen
- Plants of the World Online (POWO) — Gerbera jamesoniiDatenbank (GBIF, POWO…)
- Missouri Botanical Garden — Gerbera jamesoniiInstitution / Botanischer Garten
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