Gartenchrysantheme

Chrysanthemum × morifolium · Garden chrysanthemum (EN) · Gartenchrysantheme (DE)

Die Gartenchrysantheme (Chrysanthemum × morifolium) ist eine beliebte Herbststaude mit dichten, farbenprächtigen Körbchenblüten und gilt als eines der Sinnbilder des späten Herbstes in Gärten und auf Balkonen.

Sonne Mäßig Wasser USDA 5a–9a Giftig
Bewässerungsrechner

Kurz gefasst

  • Blüht im Herbst, wenn die meisten Stauden bereits verblüht sind.
  • Braucht volle Sonne und einen nährstoffreichen, durchlässigen Boden.
  • Das Entspitzen im Sommer sorgt für kompakten Wuchs und mehr Blüten.
  • Im Frühjahr gepflanzt überwintert sie besser als blühend im Herbst gekaufte Ware.
  • Giftig für Hunde und Katzen (Pyrethrine).

Botanische Daten

Familie
Asteraceae (Asteraceae)
Höhe
0.3–0.9 m
Breite
0.3–0.6 m
Wuchsform
Horstbildend
Wuchsgeschwindigkeit
Mäßig
Standort
Sonne
Boden
Humos, Lehmig
pH-Wert
pH 6–7
Feuchtigkeit
Mäßig
Blütezeit
September–November
Winterhärte
USDA 5a–9a
Vermehrung
Durch Teilung, Aus Stecklingen

Merkmale

Staude, die kompakte Horste mit eingeschnittenen, aromatischen Blättern bildet. Die Körbchenblüten sind gefüllt oder ungefüllt, in einer außergewöhnlich breiten Farbpalette und zahlreich an den Triebspitzen versammelt.

Anbau und Pflege

Bewässerung

Regelmäßig an der Basis gießen, besonders während der Knospenbildung. Die Blätter nicht benetzen – das begünstigt Pilzkrankheiten.

Im Sommer alle ~3 Tage · Trockenheitstoleranz: Mittel

Düngung

Regelmäßiges Düngen im Sommer fördert eine üppige Herbstblüte.

alle 2 Wochen bis zum Knospenansatz · nawóz do roślin kwitnących

Pflanzung

Nährstoffreicher, durchlässiger Boden in voller Sonne; im Frühjahr gepflanzte Exemplare wurzeln besser ein und überwintern zuverlässiger als blühend im Herbst gekaufte.

Zeitpunkt: Frühjahr (für die Überwinterung im Freiland) · Abstand 30–50 cm

Schnitt

Bis zur Sommermitte die Triebspitzen entspitzen für einen kompakten Wuchs und mehr Blüten; nach der Blüte die Triebe zurückschneiden.

Zeitpunkt: Frühjahr und Frühsommer sowie nach der Blüte. · Achtung: Das letzte Entspitzen spätestens zur Sommermitte – später verzögert und begrenzt es die Blüte.

Begleitpflanzen

Gute Nachbarschaft

Prächtige FetthennePraktische Beobachtung

Beide Arten blühen im Herbst und lieben die Sonne – sie verlängern die dekorative Saison und unterstützen Bestäuber vor dem Winter.

Schlechte Nachbarschaft

Schattenliebende PflanzenPraktische Beobachtung

Die Chrysantheme braucht volle Sonne für eine üppige Blüte – im Schatten blüht sie schwächer und kümmert.

Die Belegstufe zeigt an, ob der Zusammenhang durch Studien, Beobachtung oder gärtnerische Tradition gestützt ist.

Krankheiten und Schädlinge

Giftigkeit

Für wenStufeHinweise
Menschen Leicht Der Kontakt mit der Pflanze kann bei empfindlichen Personen Hautreizungen auslösen.
Hunde Mäßig Enthält Pyrethrine, die bei Verzehr für Hunde und Katzen giftig sind.
Katzen Mäßig

Geschichte und Herkunft

Die Chrysantheme wird in China seit über 2500 Jahren kultiviert und ist tief in der Kultur Ostasiens verwurzelt – in Japan ist sie ein kaiserliches Symbol. In Europa wird sie in vielen Ländern mit dem Herbst und dem Totengedenken in Verbindung gebracht.

Verwendung

Für herbstliche Beete, Kübel und Balkonkästen sowie als Schnittblume. In kühleren Regionen wird sie oft als Saisonpflanze behandelt.

Wissenswertes

  • Aus einigen Chrysanthemenarten gewinnt man Pyrethrin – ein natürliches Insektizid.
  • In Japan ist die Chrysantheme das Symbol des Kaisers, und der Kaiserthron wird Chrysanthementhron genannt.

Häufige Fragen

Überstehen Topfchrysanthemen den Winter im Garten?

Blühend im Herbst gekaufte Chrysanthemen überwintern selten gut, da sie nicht mehr einwurzeln können. Bessere Chancen haben im Frühjahr ins Beet gepflanzte und im Winter abgedeckte Pflanzen.

Warum ist meine Chrysantheme hoch und verzweigt sich schlecht?

Es fehlt das Entspitzen – für einen kompakten, blütenreichen Wuchs sollte man die Triebspitzen von Frühjahr bis Hochsommer mehrmals entspitzen.

Wann blühen Gartenchrysanthemen?

Im Herbst, meist von September bis November – sie sind Kurztagpflanzen, die Knospen ansetzen, wenn die Tage kürzer werden.

Quellen

Bearbeitung:Redakcja Atlas-Flora. Aktualisierung: 3.7.2025.

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